Marktreporting KW 20

Sehr geehrte Anlegerinnen, sehr geehrte Anleger,

diesmal möchten wir die „Werbetrommel“ für unseren Abend „die digitale Welt des Geldes“ rühren. 

Am Mittwoch, den 29.5. um 16 Uhr, laden wir zu einem spannenden Vortrag bei der Nachbarschaftshilfe Taufkirchen-Unterhaching ein. Welche Lösungen gibt es im digitalen Zahlungsverkehr und was gibt es zu beachten ? Wir klären auf!

Haus der Nachbarschaftshilfe Taufkichen-Unterhaching
Ahornring 119, 82024 Taufkirchen, im Gruppenraum 1. OG
29.05.2024 um 16 Uhr

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bei der Nachbarschaftshilfte unter 089 66 60 91 80.

Wir freuen uns auf Ihr kommen – und nun die aktuellen News der Woche:

Wie immer – frisch und auf den Punkt von …

Ihrer Finanzboutique

Wochenüberblick
 
Montag3

Berlin:
Das von der KfW ermittelte Geschäftsklima im Sektor kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) stieg per April um 5,2 Punkte auf -11,3 Zähler. Es ist der dritte Anstieg in Folge.

Die Preise für Wohnimmobilien werden gemäß einer Studie der DZ-Bank 2024 um 2,5% sinken. Seit Beginn der Zinserhöhungen Mitte 2022 seien die Preise für Wohnimmobilien (maßgeblich Bestandsimmobilien, Diskriminierung durch Heizungsgesetz) um 8% gefallen.

Madrid:
Bei den Wahlen in Katalonien verlor die Partei Junts (harte Separisten, 35 der 135 Sitze). Die Sozialisten sind stärkste Partei (42 der 135 Sitze).

New York:
Die UN-Generalversammlung hat sich mit klarer Mehrheit (143 zu 9, 25 Enthaltungen) für eine Empfehlung einer Vollmitgliedschaft Palästinas entschieden.

Auftragsmangel im Wohnungsbau weit verbreitet – „Krisenende nicht in Sicht“

Im Wohnungsbau klagen trotz anstehender Zinssenkung 55,2% (Vormonat 56,2%) der an der IFO-Umfrage teilnehmenden Unternehmen über fehlende Aufträge. Auch die Stornierungen bleiben ein großes Problem. Im April meldeten 17,6% (Vormonat 19,6%) der Betriebe stornierte Projekte.

UK: Britische Wirtschaft verlässt Rezession
Die britische Wirtschaft hat mit einem starken Wachstum im ersten Quartal ihre Rezession beendet. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 0,6% (Prognose 0,4%) im Vergleich zum Vorquartal zu. Auch die weiteren Daten fielen stark aus.

Dienstag
4

Berlin:
Laut Wirtschaftsminister Habeck ist das vereinbarte Rentenpaket nun abschlussreif.

Frankfurt:
Laut EZB haben die Großbanken ihre Engagements mit Russland um 55% zwischen 2021 und Ende 2023 verringert. Die EZB forderte zu einem weiteren Rückzug aus Russland auf.

Washington:
Walmart (circa 2,1 Mio. Arbeitnehmer) will laut Wallstreet Journal mehrere hundert Mitarbeiter im Rahmen der langfristig angesetzten Automatisierung (Ziel 65% der Filialen bis Ende des Geschäftsjahres 2026) entlassen.

Frankreich, der Investitionsstar!
Frankreich ist erfolgreich, ausländische Investoren nach Frankreich zu lotsen. Dabei bedient man sich auch Prominenter aus dem Sportsektor (Website „Choosefrance.fr) unter dem Slogan „Frankreich ist ein Land des Fortschritts und der Spitzenleistungen“. Auf der Investorenkonferenz „Wähle Frankreich“ werden Zusagen in Höhe von 15 Mrd. EUR erwartet.

Deutschland: Tourismus-Rekord im 1. Quartal
Hotels, Pensionen und Ferienunterkünfte haben laut Statistischem Bundesamt auch infolge der frühen Osterferien (März mit Rekordwert) so viele Übernachtungen gezählt wie noch nie in einem ersten Quartal. Die Beherbergungsbetriebe verbuchten von Januar bis März insgesamt 88,9 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste, circa 8,4% mehr als ein Jahr zuvor.

Deutschland: Platz 2 bei Automation durch Industrieroboter
Gemäß einer Aufstellung von Statista nimmt Deutschland Platz 2 bei der Automation durch Industrieroboter (energieintensiv) nach Südkorea und vor Japan und China ein.

Mittwoch5

Deutschland
Die fünf Wirtschaftsweisen stellen ihr Frühjahrsgutachten vor. Im Entwurf gehen sie für 2024 von einem Wirtschaftswachstum um 0,2 Prozent aus, wie Reuters von einem Insider erfuhr. Für 2025 erwarte das Beratergremium ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,9 Prozent.

USA
Die US-Regierung veröffentlicht die Daten zur Inflationsentwicklung im April. Im März waren die Verbraucherpreise um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Sinkt die Teuerungsrate, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung noch in diesem Jahr durch die Notenbank Fed.

Tesla
Angesichts sinkender Verkaufszahlen und eines verschärften Preiswettbewerbs will der Elektroautobauer rund 600 Arbeitsplätze in Kalifornien streichen. Betroffen seien Mitarbeiter in den Tesla-Werken in Palo Alto und Fremont, teilte Tesla in seiner Worker Adjustment and Retraining Notification (WARN) an die Regierung des US-Bundesstaates mit. Im vergangenen Monat hatte der Elektroautobauer angekündigt, 6020 Beschäftigte in Kalifornien und Texas zu entlassen.


RBI
Das US-Finanzministerium sieht mögliche Sanktionsverstöße im Zusammenhang mit einem inzwischen abgesagten Milliardengeschäft um die österreichische Bank RBI, den russischen Oligarchen Oleg Deripaska und dessen Anteile am Baukonzern Strabag. Daher seien ein russischer Geschäftsmann und drei russische Firmen, die in das geplante Geschäft involviert waren, auf die Sanktionsliste gesetzt worden, teilte die US-Behörde mit. Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) wurde von der US-Behörde nicht genannt, sie hatte den geplanten Kauf von Strabag-Aktien wegen Sanktionsrisiken abgeblasen.

OpenAI
Nur einen Tag nach der Vorstellung des neuen KI-Modells GPT-4o von OpenAI nimmt der Mitbegründer und Chef-Wissenschaftler des Unternehmens, Ilya Sutskever, seinen Hut. „Nach fast einem Jahrzehnt habe ich die Entscheidung getroffen, OpenAI zu verlassen“, teilte er auf dem Kurznachrichtendienst X mit. „OpenAI wäre ohne ihn nicht das, was es ist“, sagte Sam Altman, CEO des von Microsoft unterstützten Unternehmens, über Sutskever. Als dessen Nachfolger kündigte er Jakub Pachocki an. Pachocki war zuvor Forschungsleiter bei OpenAI und leitete die Entwicklung von GPT-4 und OpenAI Five.

Donnerstag6

Russland/China
Der russische Präsident Wladimir Putin demonstriert zu Beginn seiner neuen Amtszeit den Schulterschluss mit dem Nachbarn China. Am Donnerstag wird Putin mit einer Delegation hochrangiger Gefolgsleute zu einem zweitägigen Besuch erwartet. In Peking empfängt Präsident Xi Jinping Putin auf dessen erster Auslandsreise seit der umstrittenen Wiederwahl im März und der Vereidigung Anfang Mai. Schon dies gilt als deutliches Signal beider Staatschefs nach innen und außen.

ZEW-Umfrage: Konjunkturoptimismus steigt
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland stiegen im Mai von 42,9 Punkten im Vormonat auf 47,1 Zähler und damit auf den höchsten Stand seit Februar 2022. Dies ist der zehnte Monat in Folge, in dem das Vertrauen der Finanzexperten zunimmt, was auf die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung in Deutschland zurückzuführen ist. Für den Euroraum verbesserte sich der Index seit Februar stetig und erreichte im Mai 47 Punkte, das ist ein Plus von 3,1 Punkten seit der Befragung im April. Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum war zuvor im ersten Quartal um volle 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal nach oben geklettert; erwartet worden war ein Anstieg um 0,1 Prozent. Dabei haben die Analysten, die das ZEW monatlich befragt, ihre Aussichten für europäische Aktien stark angehoben. Per saldo sprachen sich 16,1 Prozent für eine höhere Gewichtung des EURO STOXX 50 aus. Dieser handelt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 13 entlang seines historischen Mittels und ist damit weiterhin deutlich günstiger bewertet als US-amerikanische Aktien, die gemessen am S&P 500 ein KGV von knapp 21 aufweisen.

Fed-Zinswende rückt näher
Der Inflationsdruck hat in den USA im April leicht nachgelassen. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vormonat geringer als erwartet um 0,3 Prozent und lagen um 3,4 Prozent (März: 3,5 Prozent) über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die um Energie- und Lebensmittelpreise bereinigte Kerninflationsrate verringerte sich erstmals seit sechs Monaten und sank mit 3,6 Prozent auf das niedrigste Niveau seit April 2021. Zugleich wurden unerwartet schwache Daten zu den Einzelhandelsumsätzen in den USA gemeldet: Diese stagnierten im April entgegen den Prognosen eines moderaten Anstiegs. Zudem wurden die Umsätze für den März abwärts revidiert. An den Finanzmärkten wurden die Daten als Bestätigung dafür gewertet, dass die US-Notenbank Fed die Zinswende im Jahresverlauf einläuten dürfte. Die Renditen der US-Staatsanleihen sanken in einer unmittelbaren Reaktion über alle Laufzeiten hinweg um rund 0,10 Prozentpunkte, und der US-Dollar wertete moderat ab, wohingegen die Aktienleitindizes spürbaren Rückenwind erhielten.


Freitag
7

Berlin:
Laut IFO-Institut hellte sich das Geschäftsklima bei Selbstständigen im April etwas auf. Der Index stieg von -15,6 auf -13,8 Punkte. Jeder Zweite klagt jedoch weiterhin über Auftragsmangel.

Amsterdam:
Die neue Regierung der Niederlande will das strengste Asylregime aller Zeiten etablieren und mehr Atomkraftwerke bauen (Belastungsverschiebung?).

Washington: US-Senatoren wollen massiv KI-Investitionen
Eine Gruppe von US-Senatoren will 32 Mrd. USD für die Forschung im Bereich KI einsetzen. Der demokratische Mehrheitsführer des Kongresses Schumer und Kollegen verwiesen auf den Wettlauf mit China in der Schlüsseltechnologie. Wenn die Volksrepublik 50 Mrd. USD investiert und wir nichts, würden sie unweigerlich an uns vorbeiziehen, so Schumer. Sein republikanischer Kollege Rounds pflichtete ihm bei. Die Bundesregierung stellte im August einen KI-Aktionsplan vor, der in der laufenden Legislaturperiode den Einsatz von 1,6 Mrd. EUR für KI vorsieht.
Märkte auf einen Blick

Kapitalmärkte

MärkteAktueller IndexstandVeränderung Vorwoche
DAX18.676,17– 0,52 %
EuroStoxx505.053,16– 0,61 %
Dow Jones39.869,38– 0,10 %
S&P5005.298,730,02 %
NASDAQ10018.557,96– 0,21 %
Nikkei38.743,64– 0,21 %
Hang Seng19.556,49– 0,08 %
MSCI World3.462,61– 0,06 %

Rohstoffe

RohstoffBewertungVeränderung Vorwoche
Gold2.388,63 $/oz.0,51 %
Silber29.74 $/oz.0,51 %
Brent (Öl)83,61 $/bbl.– 0,20 %

Zinsen

GeldmarktZins p. a.
EZB Einlagensatz4,00 %
3-M-Euribor3,82 %
FED-Leitzins5,50 %
Tagesgeldsatz Japan0,08 %
Tagesgeldsatz UK5,20 %
RentenmarktRendite p. a.
5J Bund2,57 %
10J Bund2,49 %
10J US-Treasury4,50 %
10J JGB (Japan)0,94 %
10J Gilts (UK)4,18 %

Währung

Für einen Euro erhalten Sie aktuell 1,0857 USD.

Kapitalmarktkommentar7

Deutschland – DAX im Minus / Rekord knapp verpasst

Nach dem Rekordhoch am Vortag legte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag den Rückwärtsgang ein. Die Schwäche von Index-Schwergewicht Siemens (-6,8%) belastet den DAX, der 0,7 Prozent tiefer bei 18.739 Punkten aus dem Handel ging. Auch eine Wall Street in Rekordlaune half nicht. Dort war der Dow-Jones-Index erstmals über die Marke von 40.000 Punkten geklettert.
Zudem war am Donnerstag der letzte Großkampftag der Berichtssaison zum ersten Quartal. Im Auftaktquartal verzeichneten die DAX-Unternehmen im Schnitt einen Umsatzrückgang von 3,6 Prozent während der operative Gewinn um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal fiel. Wie aus einer EY-Analyse hervorging, erzielten die Unternehmen aus der Finanzbranche ein Gewinnplus von 20 Prozent, die Industrieunternehmen hingegen einen Gewinnrückgang um sieben Prozent.
Im DAX legten mit Siemens und Deutsche Telekom zwei Schwergewichte Quartalszahlen vor. Bei Siemens lag die Marge im wichtigen Bereich Digital Industries nicht nur unter dem Vorjahr, sondern sogar unter den Erwartungen, allerdings fiel der Auftragseingang in dem Bereich besser aus als von Analysten prognostiziert. Siemens hat zwar wie erwartet die Prognose für Digital Industries gesenkt, aber etwas stärker als gedacht. Zugleich blieb aber eine Kappung des Ausblicks für den Gesamtkonzern aus. Auch die Zahlen der Deutschen Telekomfielen durchwachsen aus. Während der bereinigte operative Gewinn über den Erwartungen liegt, ist der freie Cashflow unter den Prognosen ausgefallen. Er ist unter anderem für die Dividendenerwartung wichtig. Den Ausblick hat der Konzern bekräftigt. Der Kurs kam um 1,0 Prozent zurück.
Sartorius gaben deutlich um 5,2 Prozent nach. Im Handel wurde auf den Capital Markets Day verwiesen. Dort sollen Aussagen zur erwarteten Margenentwicklung nicht gut angekommen sein, hieß es. Evonik schlossen 2,3 Prozent tiefer bei 20,24 Euro. Die RAG-Stiftung gab ein Paket von knapp 5 Prozent in den Markt, behält aber über Wandelanleihen die Mehrheit an Evonik.
Unterdessen wurden am Berichtstag einige deutsche Aktien ex Dividende gehandelt, was bei der Kursfindung zu berücksichtigen ist. Allein im DAX betraf dies BMW, Daimler Truck, SAP und Symrise.

USA – Leichte Verluste – Dow erstmals über 40 000

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag zunächst ihre Rekordfahrt vom Vortag verhalten fortgesetzt. Im weiteren Verlauf kamen sie jedoch wieder auf ihr Ausgangsniveau zurück. Der Dow Jones Industrial übersprang erstmals in seiner Geschichte die Marke von 40 000 Punkten. Dann bröckelte der Leitindex jedoch wieder ab und schloss 0,10 Prozent tiefer bei 39 869,38 Zählern. Der breit gefasste S&P 500 sank um 0,21 Prozent auf 5297,10 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 bewegte sich anfangs ebenfalls auf Rekordhöhen, fiel letztlich aber ebenfalls um 0,21 Prozent auf 18 557,96 Zähler.
Zur Wochenmitte hatte eine abgeschwächte US-Inflation den Börsen neue Zinssenkungsfantasie und Höchststände beschert. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die Preise von in die USA importierten Gütern im April deutlich stärker gestiegen waren als erwartet. Dagegen trübte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Mai unerwartet stark ein. Auch die Entwicklung der US-Bauwirtschaft blieb im April hinter den Erwartungen zurück. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank deutlich.
Unter den Einzelwerten standen unter anderem die Aktien von Walmart im Fokus, die als Spitzenreiter im Dow um 7,0 Prozent zulegten. Der Einzelhandelskonzern hatte im ersten Quartal mit seinem Umsatz auf vergleichbarer Fläche die Markterwartung übertroffen. Die Papiere von Deere & Co sackten um 4,7 Prozent ab. Der Hersteller von Landmaschinen hatte das Gewinnziel für das Gesamtjahr gesenkt. Im Zuge seiner Zahlen zum vierten Geschäftsquartal enttäuschte der Sportmodehersteller Under Armour mit dem Ausblick auf das neue Geschäftsjahr. Das Minus zum Handelsauftakt fiel mit etwa 9 Prozent sehr deutlich aus, der Kurs holte aber schnell auf und notierte am Ende nur noch 1,3 Prozent tiefer. Den Aktien des Netzwerk-Spezialisten Cisco half auch kein solider Ausblick auf das laufende Quartal. Die Papiere verloren 2,7 Prozent. Für die Anteilscheine von 3M ging es um 3,6 Prozent aufwärts, nachdem die Analysten von Vertical Research die Papiere des Mischkonzerns von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft hatten.

Asien – Börsen geben etwas nach – Hongkong gut behauptet

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich am Freitag mehrheitlich mit leichten Abgaben. Aus den Reihen der US-Notenbank kamen zuletzt Signale, dass die Zinsen aufgrund der hartnäckigen Inflation länger auf hohen Niveau bleiben könnten. In Asien hält sich die Börse in Hongkong am besten. Der Hang-Seng-Index legt leicht um 0,3 Prozent zu. Auf dem chinesischen Festland gibt der Schanghai-Composite indessen um 0,1 Prozent nach. Neue Wirtschaftsdaten zeigen Licht und Schatten. Während die Industrieproduktion im April gegenüber dem Vorjahr stärker als erwartet um 6,7 Prozent gestiegen ist, blieben die Einzelhandelsumsätze mit einem Anstieg um 2,3 Prozent im Jahresvergleich, hinter den Erwartungen von Ökonomen, die einen Anstieg um 4,0 Prozent erwartet hatten, zurück. Die Anlageinvestitionenstiegen im Zeitraum Januar bis April um 4,2 Prozent, lagen damit aber ebenfalls unter den Markterwartungen von 4,7 Prozent. Etwas gestützt wird die Stimmung indessen weiterhin von Berichten über mögliche Stützungsmaßnahmen lokaler chinesischer Behörden für den angeschlagenen Immobiliensektor. Daten aus dem Sektor zeigen, dass die Preise für neue Häuser in China im April erneut gefallen sind. Sie sanken so stark wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Die Aktien von Immobilienwerten zeigen keine einheitliche Reaktion. So legen die Aktien von Longfor um 5,4 Prozent und China Vanke um 2,8 Prozent zu. China Overseas Land und China Resources geben indessen um bis zu 2,5 Prozent nach. In Tokio notiert der Nikkei-Index 0,3 Prozent leichter bei 38.816 Punkte. Marktteilnehmer verweisen auf die Vorgaben von der Wall Street. Der Kospi in Seoul verliert 1,0 Prozent auf 2.727 Punkte. Die Aktie von HD Hyundai HeavyIndustries fällt um 7,1 Prozent, nachdem seine Zwischenholding HD KoreaShipbuilding & Offshore Engineering (-2,5%) beschlossen hat, einen Anteil von 3 Prozent zu verkaufen. An der Börse in Sydney geht es nach den deutlichen Vortagesaufschlägen nun um 0,7 Prozent nach unten. Am Vortag hatte ein Anstieg der Arbeitslosenquote Befürchtungen zerstreut, die australische Notenbank könnte die Zinsen wieder anheben, um die hartnäckige Inflation zu bekämpfen.

Wir wünschen einen schönen Sonntag.

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Quellenangaben:
1https://stock3.com/ – Daten abgerufen am 17.05.2024 – 15:30 Uhr
2LBBW Markets – das Researchportal der Landesbank Baden-Württemberg Daten abgerufen am 17.05.2024 – 15:30 Uhr
3Hellmeyer Report vom 13.05.2024
4Hellmeyer Report vom 14.05.2024
Aktienmarktbericht, Hauck Aufhäuser Lampe vom 15.05.2024
6Aktienmarktbericht, Hauck Aufhäuser Lampe vom 16.05.2024, Perspektive am Morgen, Newsletter der dt. Bank vom 16.05.2024
7Aktienmarktbericht, Hauck Aufhäuser Lampe vom 17.05.2024, Hellmeyer Report vom 17.05.2024
 

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