Marktreporting KW 1

Sehr geehrte Anlegerinnen, sehr geehrte Anleger,

wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein frohes neue Jahr und hoffen Sie sind gut in 2026 angekommen!

Ist der Santa-Claus-Effekt (wir erinnen an unseren letzten Newsletter) nun eingetreten? Antwort lautet: Bedingt bzw. uneinheitlich. Es kommt auf den jeweiligen Aktienmarkt an. Zudem wäre der nächste Börsentag (der 05.01.) zu betrachten, da der Santa-Claus-Effekt per Definition die ersten beiden Handelstage des Jahres beinhaltet.

Daher erstmal die vorläufigen Ergebnisse: Diese (Werentwicklung 24.12. – 02.01.2026) pendel zwischen -2,05 % (Mexiko) und + 2,57 % (Taiwan).
Die bekanntestens Indizes, bspw. der S&P500 (also die 500 größten US-Titel) schlagen mit -1,25 % zu buche, wärhend der hiesige DAX bei + 0,62 % liegt.

Die Trends für 2026

Sehen wir nun in die Zukunft und betrachten 10 Trends, welche die Weltwirtschaft in 2026 bewegen werden. Nach dem turbulenten Jahr 2025 wird die globale Wirtschaft 2026 zwischen Entspannung und neuen Spannungen pendeln.

In den USA dürfte Präsident Trump seine Zollpolitik weiter entschärfen: Nach den extremen Ankündigungen vom Frühjahr 2025 wurden bereits zahlreiche Güter wieder befreit und der Standardsatz für viele Länder auf etwa 15 Prozent festgelegt; aus innenpolitischen Gründen – den Midterms 2026 und dem spürbaren Kostendruck für Verbraucher – ist mit weiteren Abmilderungen zu rechnen.

Parallel eröffnet Afrika Europa neue strategische Optionen: mehrere politisch vergleichsweise stabile, reformorientierte Staaten bieten wachsende Absatzmärkte, Zugang zu kritischen Rohstoffen und für 2026 teils 6–8 Prozent Wachstum; der Zufluss ausländischer Direktinvestitionen hat nach Jahren der Flaute wieder kräftig angezogen.

Gleichzeitig leidet die regelbasierte internationale Ordnung: mehr Konflikte, ein ungebremstes Vorpreschen einzelner Staaten und zunehmende Drohgebärden untergraben das Völkerrecht, erhöhen Risiken und fördern Blockbildung; Unternehmen ziehen sich eher zurück, Rüstungsausgaben steigen über die Zwei‑Prozent‑Marke der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Geldpolitisch dürfte das Auf und Ab der Leitzinsen enden, weil die Inflation in vielen Industrie‑ und Schwellenländern nachlässt; Ausnahmen bilden China, wo Deflation aus Krise und Preiskampf drückt, sowie die USA, wo zollbedingt höhere Preise erwartet werden, während politischer Druck auf die Federal Reserve zu weiteren Zinssenkungen drängt.

Beim Klimaschutz gewinnt die Politik wieder Fahrt: steigende CO₂‑Preise – auch in China – verteuern fossile Energien und verbessern die Wettbewerbsposition erneuerbarer Technologien; in der EU greift der CO₂‑Grenzausgleich (CBAM) nun vollständig, flankiert von Fortschritten bei CO₂‑Abscheidung und ‑Speicherung.

Insgesamt rücken Schwellenländer stärker in den Fokus westlicher Industriepolitiken: Brüssel treibt Freihandelsabkommen von Mercosur bis Indien und mehreren ASEAN‑Staaten voran, während Investoren weniger auf Billiglöhne und stärker auf Erreichbarkeit, politische Stabilität, Liefertreue, Infrastruktur und Rohstoffzugang achten – mit Vorzeigebeispielen wie Vietnam, dessen integrierte Wertschöpfung und verlässlicher Rechtsrahmen als Blaupause dienen.

Im Nordosten Asiens steigt das Risiko: Zwischen einem hochgerüsteten China und den eng abgestimmten Partnern Taiwan, Japan und Südkorea (mit Australien und den USA im Rücken) setzt Washington auf Abschreckung, doch Chinas innere Schwäche und nationalistischer Druck in Tokio und Seoul erhöhen die Gefahr von Eskalationen.

Parallel beschleunigt sich die Umverteilung globaler Handelsströme von den alten Industriestaaten hin zu Asien und Lateinamerika: Westliche Volkswirtschaften schwächeln, während viele Schwellenländer – mit Ausnahme China – kräftig wachsen; Energieexporteure mit traditionell westlichen Abnehmern leiden unter niedrigen Preisen oder Sanktionen; zudem sensibilisieren die US‑Handelspolitik, die Huthi‑Bedrohung im Roten Meer und Chinas Umgang mit Seltenen Erden Unternehmen und Staaten für die Diversifizierung von Lieferanten und Rohstoffquellen – ein Trend, der auf absehbare Zeit nicht umkehren dürfte.

Am Golf steht Saudi‑Arabien vor einem Wendepunkt: Erstmals könnte die Staatsverschuldung über 30 Prozent des BIP steigen, während der Ölpreis mit gut 60 Dollar je Barrel deutlich unter dem für einen ausgeglichenen Haushalt nötigen Niveau liegt; das zwingt Kronprinz Mohammed bin Salman dazu, die finanzielle Tragfähigkeit seiner „Vision 2030“ neu zu bewerten – zumal Großprojekte wie der 170 Kilometer lange Wüsten‑Stadtkorridor „The Line“ drastisch zusammengestrichen werden mussten, infolge von Verschwendung und technischen Hürden.

China wiederum versucht, von exportgetriebenem Wachstum auf Binnenkonsum umzuschalten, doch Immobilienkrise, Arbeitslosigkeit und der Eintritt von fast 13 Mio. Absolventen belasten; trotz staatlicher Impulse drohen Überkapazitäten und „weiße Elefanten“ (Prestigeträchtige Großprojekte ohne Nutzen), während mögliche Handelsbarrieren gegen Billigwaren das Problem verschärfen – die Rhodium Group sieht das Wachstum 2025 bei nur etwa 2,5 %.

Zusammenfassend gibts es 2026 entspannenden sowie belastende Faktoren.

In den USA dürften Zölle weiter fallen, während Afrika und andere Schwellenländer als verlässliche Wachstums- und Rohstoffpartner wichtiger werden. Zugleich erodiert die regelbasierte Ordnung und Nordostasien bleibt ein Risikohotspot. Geldpolitisch endet die Leitzins‑Achterbahn bei nachlassender Inflation, mit Sonderpfaden in China (Deflation) und den USA (zollgetriebener Preisdruck). Der Klimaschutz gewinnt durch höhere CO₂‑Preise und den EU‑CBAM spürbar an Fahrt.

Für Unternehmen und Investoren eröffnen sich echte Chancen: Diversifikation in reformorientierte afrikanische und asiatische Märkte, Nutzen neuer EU‑Freihandelsfenster, kostenvorteilhafte Dekarbonisierung durch CO₂‑Preise und CBAM sowie Wachstum in Digitalisierung, Robotik und Klimatechnologien.

Mit stabileren Zinsen, resilienten Lieferketten und einer klaren Priorisierung nutzstarker Projekte (statt „weißer Elefanten“) lässt sich das Umfeld proaktiv gestalten—wer jetzt klug umsteuert, kann vom geopolitischen Re‑Mapping, der Energiewende und der Neuordnung globaler Nachfrage dauerhaft profitieren.

Wir wünschen einen schönen ersten Sonntag des Jahres.

Marktüberblick
 

Über den Jahreswechsel war die Stimmung gemischt: In den USA setzte der S&P 500 die zarte Korrektur der letzten 2025‑Handelstage fort und blieb zum Jahresende bei 6.845 Punkten – viele Anleger warten nach dem starken Jahr auf neue Katalysatoren. Gleichzeitig stützen sehr niedrige Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe das Bild einer robusten Konjunktur, während die nächste Haushaltsfrist am 30. Januar als politischer Unsicherheitsfaktor im Hintergrund bleibt.

In Europa …

In Asien …

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Vermögen aufbauen

Vermögen aufbauen ist kein Zufall – die größten Hindernisse sind nicht die Märkte – sondern vermeidbare Fehler, die viele Anleger immer wieder machen.

Zu den häufigsten Fehlern Zählen?

  • Keine klare Strategie oder Ziele
  • Zu wenig Streuung (Klumpenrisiken)
  • Emotionale Fehlentscheidungen (z. B. im Crash verkaufen)
  • Auf den „richtigen Zeitpunkt“ warten
  • Zu hohe Kosten oder ungeeignete Produkte
  • Zu kurzfristiges Denken statt langfristigem Plan
  • fehlende Struktur und Disziplin


Diese Fehler entstehen oft nicht aus Unwissen – sondern aus Unsicherheit, Emotionen oder fehlender Orientierung. Genau hier setzen wir an.

Unsere Leistung: Struktur und ein klarer Plan

  • Klare Zieldefinition
    → Was wollen Sie wirklich erreichen? Wir machen Ihre Ziele messbar und planbar.

  • Individuelle Anlagestrategie
    → Kein Standard, sondern ein Konzept, das zu Ihrer Lebenssituation passt.

  • Durchdachte Streuung
    → Wir kombinieren Anlageklassen sinnvoll, um Risiko zu steuern und Chancen zu nutzen.

  • Ruhige, rationale Entscheidungen
    → Wir helfen Ihnen, emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden – gerade in unsicheren Marktphasen.

  • Kosten- und Produktoptimierung
    → Damit Ihre Rendite nicht unnötig aufgezehrt wird.

  • Langfristige Begleitung
    → Wir bleiben an Ihrer Seite und passen Ihre Strategie bei Bedarf an.


Wir geben Ihnen einen klaren Fahrplan für Ihren Vermögensaufbau – verständlich, strukturiert und individuell.
So entsteht nicht nur ein gutes Gefühl, sondern eine Strategie, die langfristig funktioniert.

Vermögen optimieren

Wir bringen Struktur in gewachsene Vermögensstrukturen.

Mit der Zeit entsteht Vermögen oft Schritt für Schritt:

durch Sparpläne, einzelne Investments, Immobilien oder Empfehlungen aus verschiedenen Beratungsgesprächen.

Was dabei häufig entsteht, ist ein gewachsenes Gesamtbild – aber nicht immer eine durchdachte Gesamtstrategie.

Unterschiedliche Ansätze, Zeitpunkte und Entscheidungen führen dazu, dass das Vermögen eher einem Flickwerk einzelner Bausteine gleicht, statt einer klar strukturierten und aufeinander abgestimmten Strategie.

Was dabei häufig fehlt, ist der Blick auf das große Ganze:

  • Wie greifen die einzelnen Anlagen wirklich ineinander?
  • Entsteht daraus eine klare Strategie – oder eher eine Ansammlung von Einzelentscheidungen?
  • Passen Risiko, Ziele und Struktur noch zusammen?

Unsere Leistung:
Wir machen aus Einzelbausteinen eine klare Gesamtstrategie

So unterstützen wir Sie:

  • Ganzheitliche Analyse Ihres Vermögens
    → Alle Bausteine im Zusammenhang verstehen und bewerten
  • Aufdecken von Ineffizienzen und Überschneidungen
    → Doppelstrukturen, unnötige Risiken oder ungenutzte Potenziale sichtbar machen
  • Klare strategische Neuausrichtung
    → Abstimmung auf Ihre aktuellen Ziele und Lebenssituation
  • Optimierung von Struktur, Risiko und Ertrag
    → Bestehendes Vermögen sinnvoll weiterentwickeln statt neu erfinden
  • Langfristige Begleitung
    → Damit Ihr Vermögen auch in Zukunft klar ausgerichtet bleibt
  •  


Wir verwandeln gewachsene Vermögen in eine klare, abgestimmte und zukunftsfähige Gesamtstrategie.
So entsteht aus vielen einzelnen Entscheidungen ein starkes System –
mit Klarheit, Struktur und einem klaren Ziel vor Augen.

Vermögen anlegen

Wir machen aus Möglichkeiten eine klare Strategie: Die richtige Geldanlage ist entscheidend für den langfristigen Erfolg Ihres Vermögens.

Doch erfolgreiche Geldanlage beginnt nicht nur mit der Frage wie investiert wird – sondern auch woher das Vermögen stammt.

Denn Kapital ist nicht gleich Kapital.

Ob aus einer Abfindung, einem Hausverkauf, einer Erbschaft oder laufend aufgebautem Vermögen:

Jeder Ursprung bringt eigene Anforderungen, Zeithorizonte und emotionale Faktoren mit sich.

Eine Einmalzahlung erfordert meist eine andere Herangehensweise als kontinuierlich aufgebautes Kapital. Während bei manchen Vermögen der Werterhalt im Vordergrund steht, geht es bei anderen stärker um Wachstum oder flexible Verfügbarkeit.

Genau deshalb braucht es keine Standardlösung – sondern eine Strategie, die zur Herkunft Ihres Vermögens und zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Die häufigsten Herausforderungen bei der Geldanlage

  • keine klare Struktur im Portfolio
  • falsche Gewichtung einzelner Anlageklassen
  • zu viel oder zu wenig Risiko
  • emotionale Entscheidungen in unseren Marktphasen
  • unübersichtliche oder ungeeignete Produkte
  • fehlende Abstimmung auf persönliche Ziele

Unsere Leistung: Klarheit, Struktur und die richtige Strategie

  • Individuelle Anlagestrategie
    → Maßgeschneidert statt Standardlösung

  • Sinnvolle Aufteilung Ihres Vermögens
    → Die richtige Balance aus Sicherheit und Wachstum

  • Klare Produktauswahl
    → Verständlich, transparent und passend zu Ihrer Strategie

  • Ruhige und fundierte Entscheidung
    → Auch dann, wenn Märkte unruhig werden

  • Laufende Begleitung
    → Damit Ihre Strategie langfristig auf Kurs bleibt


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So wird Vermögen anlegen nicht zur Frage der Zufalls – sondern zu einer Entscheidung im System.